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Geschichte der Lerchenmühle Golling
seit 4 Generationen in den Händen der Familie Wieser mit bester Qualität aus österreichischem Getreide
Die Lerchenmühle liegt direkt am Eingang des Bluntautales in Golling an einem kleinen Wasserfall des Torrener Baches. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Lehenbuch des Erzbischofs Leonhard von Keutschach 1495. Daraus ist ersichtlich, dass bis 1507 eine angesehene Ministerialfamilie im Besitz der Mühle war. Bis 1898 wurde die Lerchenmühle von den verschiedensten Besitzern als Fail- oder Mautmühle mit zwei Gängen geführt. Bauern konnten hier gegen Gebühr oder Abgabe von Getreide ihr eigenes Getreide mahlen lassen.
Vom Urgroßvater des jetzigen Besitzers Gerhard Wieser wurde die Mühle modernisiert und als Handelsmühle weitergeführt. Getreide wurde von Bauern angekauft, in der eigenen Mühle vermahlen und das fertige Mehl zum Handel angeboten. 1935 brannte ein Teil der Mühle ab und während des zweiten Weltkrieges war sie für sechs Jahre stillgelegt worden. Zwei Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde vom Großvater und in weitere Folge vom Vater Michael Wieser mit dem Wiederaufbau der Mühle begonnen. Danach wurden ständig neue Investitionen in die Modernisierung und Ausbau der Mühle und der Wasserkraft getätigt. Schließlich wurde 1969 auf eine vollautomatische Mühle umgerüstet.
Zu diesem Zeitpunkt wurden rund 25 Tonnen Getreide pro Monat vermahlen. Der Wegfall der Kontingentierung sowie der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Jahr 1995 veranlassten Gerhard Wieser, den Betrieb stärker zu spezialisieren – insbesondere auf Mais und Bio-Produkte.
Seither wird kontinuierlich in die Modernisierung und den Ausbau der Mühle sowie der Wasserkraft investiert:
- 2000 - Ausbau der Wasserkraft durch eine automatisch regulierbare Stauklappe
- 2001 - Bau einer Fertigprodukthalle
- 2008 - Erweiterung des bestehenden Getreidesilos
- 2009 - Modernisierung der Loseverladung und Errichtung neuer Verladezellen zur Beschleunigung der Auslieferungsprozesse
- 2010 - Installation einer hochmodernen Maismühle sowie einer kombinierten Getreidemühle für Weizen, Roggen und Dinkel – mit einer Vermahlungsleistung von jeweils 25 t pro Tag.
- 2019 - Spatenstich für den neuen Silokomplex: Realisierung umfassender Qualitätsstandards
- 2021 - Erfolgreiche Inbetriebnahme des neuen Silogebäudes: Abschluss der Bauphase und Start des Regelbetriebs
- 2022 - Inbetriebnahme neue Kleinpackung mit Palettier-Roboter
- 2023 - Technologische Modernisierung der Maismühle durch Integration einer hocheffizienten Grießputzmaschine
- 2024 - Modernisierung der Getreide- und Abstellsilozellen sowie Kapazitätserweiterung der Lagerhalle zur Optimierung der Palettenstellplätze
- 2025 - Montag zweier neuer Reinigungsanlagen für die Weizen- und Maislinien und Implementierung eines Farbauslesers der neuesten Generation für maximale Produktreinheit.
Das neue Silogebäude mit einem Fassungsvermögen von 400 Tonnen Getreide vereint zahlreiche ökologische, technische und qualitative Innovationen. Dadurch sind wir nun in der Lage, sowohl hochwertige glutenfreie als auch glutenhaltige Getreideprodukte am selben Standort zu produzieren und abzufüllen.